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DAGUERREOTYPIESAMMLUNG
der Technischen Sammlungen Dresden


Die Sammlung entstand durch Aktivitäten des Photographieliebhabers Dr. Walther Hahn, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, in Dresden ein Museum für Photographie zu etablieren. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg konnte er einen größeren Bestand an Daguerreotypien zusammentragen, der allerdings den Bombenangriffen auf Dresden zum Opfer fiel. Nach dem Krieg begann Hahn erneut zu sammeln. Er gründete das "Museum für Photographie", dessen Bestände nach seinem Tode 1968 von den Technischen Sammlungen der Stadt Dresden übernommen wurden. Ein Großteil der Daguerreotypien wurde von Dr. Hahn aus dem ehemaligen Besitz des Görlitzer Photographen Jäschke erworben.
Die aus rund 100 Stücken bestehende Sammlung beinhaltet Daguerreotypien aus ganz Deutschland (darunter solche von Philipp Graff, Gustav Oehme, Trutpert Schneider und Eduard Biewend), einige Stücke auch aus England und den USA. In der Sammlung sind nur wenige sächsische Daguerreotypisten vertreten, unter ihnen Hermann Krone, Richard Scholz, Constantin Schwendler und Friedrich August Schwendler mit je einem Exemplar. Besonders hinzuweisen ist auf vier frühe Reisedaguerreotypien, die 1845/46 in Padua, Venedig und Konstantinopel aufgenommen wurden.
Betreut wird die Sammlung durch Herrn Dr. Andreas Krase.
Der komplette Bestand ist im Buch "Der gefrorene Augenblick" aufgenommen.
(Siehe unter
NEWS auf dieser website).

Die Sammlung ist nicht öffentlich ausgestellt. Anfragen bitte direkt an das Museum.


   







oben: Porträt der Amalie Schwickhardt, Daguerreotypie von Eduard Biewend, Hamburg 1854.

mittig: Bildnis der kleinen Gertrud und ihres Bruders Egbert, Daguerreotypie von Constantin Schwendler, Dresden 1854.

links: Das "Goldene Haus" in Venedig, Daguerreotypie eines Unbekannten, Venedig 1845.

   
   
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