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DAGUERREOTYPIEKOLLEKTION
der Hermann-Krone-Sammlung
Institut für Angewandte Photophysik,
TU Dresden


In seinem einzigartigen "Historischen Lehrmuseum für Photographie" hinterließ der Dresdner Photograph Hermann Krone auch über 125 Daguerreotypien, von denen er jeweils mehrere in große Holzrahmen unter Glas faßte und größtenteils beschriftete. Die frühesten Stücke datieren noch in seine Breslauer Zeit, stammen also von 1843. Ein kleinerer Teil dürfte in Leipzig entstanden sein, wo Krone im Jahre 1851 tätig war.
Die überwiegende Zahl der Daguerreotypien wurde in Dresden aufgenommen und zeigt mehr oder weniger namhafte (vor allem Dresdner) Zeitgenossen Krones aus Politik, Wirtschaft und Kunst. Daneben sind auch Krone selbst und Mitglieder seiner Familie mehrfach vertreten. Eine solche Fülle von Daguerreotypien aus dem Atelier eines einzelnen, dazu noch bedeutenden, Photographen gilt als ein besonderer Glücksfall in der Photographieforschung. Darüber hinaus ist es wohl einzigartig, daß die Sammlung vom Künstler selbst zusammengestellt wurde. Es dürfte sich um eine der ältesten Daguerreotypie-Kollektionen weltweit handeln.
Betreut wird die Sammlung durch Herrn Andreas Heine. Alle Daguerreotypien sind publiziert in dem monumentalen Bildband "Hermann Krone. Historisches Lehrmuseum für Photographie. Experiment. Kunst. Massenmedium", Dresden 1998.
Außerdem sind alle Stücke im Werkverzeichnis aufgenommen, das von Hans-Ulrich Lehmann 2008 erschien: "Hermann Krone. Die Photographien"

Die Sammlung ist nicht öffentlich ausgestellt, jedoch nach Voranmeldung für Forschungszwecke zugänglich. Anfragen bitte direkt an die Hermann-Krone-Sammlung der TU Dresden.

   


oben: Wolf und Händler beim Schachspiel, Daguerreotypie von Hermann Krone, Leipzig 1851.

mittig: Sitzender Hund vor der Brüstung des Japanischen Pavillons in Gerhards Garten in Leipzig, Daguerreotypie von Hermann Krone, Leipzig 1851.

links: Stilleben mit gläserner Schale, Früchten und einem Vogel (!), Daguerreotypie von Hermann Krone, Dresden 1852.

   
   
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