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DAGUERREOTYPIESAMMLUNG
im Grassi / Museum für Angewandte Kunst Leipzig


Der Grundstock dieser aus rund 70 Daguerreotypien bestehenden Sammlung wird durch eine Stiftung des Leipziger Photographenmeisters und Stadtrates Sander gebildet, mit der 1918 eine beachtliche Zahl dieser Inkunabeln aus dem ehemaligen Besitz der bedeutenden Leipziger Photographiepionierin Bertha Wehnert-Beckmann in das Grassimuseum gelangte. In diesem Bestand konnten mehrere Porträts der Photographin selbst; aber auch ihres Mannes, des Daguerreotypisten Eduard Wehnert, identifiziert werden. Daneben handelt es sich hauptsächlich um Porträtaufnahmen verschiedener in Leipzig wirkender Persönlichkeiten. Auch besitzt das Museum eine kleine Zahl Daguerreotypien anderer deutscher Photographen sowie ein Konvolut von Daguerreotypien aus Amerika. Aus letzterem ragt das Bildnis der legendären Tänzerin und Geliebten des bayerischen Königs Ludwig I. Lola Montez hervor, aufgenommen um 1852 von den in New York tätigen Gebrüdern Meade.
Betreut wird die Sammlung durch Herrn Eberhard Patzig, wissenschaftlicher Bibliothekar und Leiter der Bibliothek am Museum für Angewandte Kunst Leipzig.
Der komplette Bestand ist in das Buch "Der gefrorene Augenblick" aufgenommen.
(Siehe unter
NEWS auf dieser website.

Die Sammlung ist nur zum kleinen Teil öffentlich ausgestellt (Großvitrine in der Dauerausstellung). Anfragen bitte direkt an das Museum.


   


oben: Porträt der Tänzerin Lola Montez, Daguerreotypie aus dem Studio der Meade Brothers, New York um 1852.

mittig: Vier Studenten vor einem gemalten Landschaftshintergrund, Daguerreotypie von Eduard und Bertha Wehnert, Leipzig ca 1845-47.

links: Blumenstück, Daguerreotypie von Bertha Wehnert-Beckmann, Leipzig ca. 1851-55.

   
   
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