HOME

Liebe Freunde historischer Photographie,

hier dreht sich alles um das Thema Daguerreotypie. Unser Ziel ist es, das Interesse an früher Lichtbildnerei zu wecken, zu vertiefen oder mit Ihnen zu teilen. Leider ist das Verständnis und Interesse für diese Frühform der Photographie in Deutschland noch wenig ausgebildet. So verstehen wir unsere Seite auch als einen kleinen Beitrag zur Popularisierung des Mediums Daguerreotypie.

ABOUT

May Voigt ist Photographin und Photographikerin mit 30jähriger Berufserfahrung. Bis 1990 arbeitete sie als Leiterin der Bildstelle des Chemnitzer Stadtarchivs und baute das dortige Photolabor auf. Seit 1990 ist sie freiberuflich tätig und unterhält ein eigenes Studio in Chemnitz.
Von 1996 bis 2010 wirkte sie als Lehrbeauftragte für analoge und digitale Photographie an der Westsächsischen Hochschule Zwickau, Fakultät Angewandte Kunst.
Sie arbeitet als Photographin für Museen, Galerien und Verlage.

Jochen Voigt ist Restaurator und Photohistoriker mit 30jähriger Berufserfahrung. Schwerpunkte der restauratorischen Arbeit liegen im Bereich "Kunstkammerobjekte", d.h. Kunstwerken aus verschiedenen Werkstoffen wie Perlmutt, Elfenbein, Edelhölzern, Schildpatt u.v.m., aber auch bei Daguerreotypien. Er restauriert diese Inkunabeln für zahlreiche Museen in ganz Deutschland, sowie für private Sammler und Kunsthändler.

Jochen Voigt hat eine Professur an der Westsächsischen Hochschule Zwickau, Fakultät Angewandte Kunst, inne. Er schrieb mehrere Bücher über historisches Kunsthandwerk und Fotografiegeschichte, mehrmals wirkte er als Gastkurator von Museumsausstellungen. Gemeinsam mit May Voigt publizierte er 1988 im Verlag des Stadtarchivs Chemnitz die Monographie
"Historische Photographie in Chemnitz". 2004 gab er in Zusammenarbeit mit vier sächsischen Museen das Buch "Der gefrorene Augenblick. Daguerreotypie in Sachsen 1839-1860" heraus, 2006 verfasste er die Publikation "Faszination Sammeln: Cartes de Visite". Zusammen mit Thomas Synofzik, dem Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, edierte er 2006 den Band "Aus Clara Schumanns Photoalben". Das fünfte Photobuch, 2007 zur gleichnamigen Ausstellung in Chemnitz erschienen, heißt
"Spiegelbilder" und gibt einen Einblick in die Welt der europäischen und amerikanischen Porträtdaguerreotypie. 2014 gab Voigt ein sechstes Photobuch unter dem Titel "A German Lady" heraus, welches das Leben und Werk der ersten Berufsfotografin Europas beleuchtet – der Leipzigerin Bertha Wehnert-Beckmann.

Jochen Voigt wurde 2014 vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Photographie "wegen seiner Verdienste um die Photographie" zum Ordentlichem Mitglied berufen.

   


oben: Amerikanische Daguerreotypie mit Landschaftshintergrund,
Phineas Pardee Jr. (New Haven) zugeschrieben, 1/6-Platte im originalen Lederetui, um 1850-55. Pardee war Daguerreotypist und Maler
.


mittig: Russischer Offizier aus dem Umkreis des Fürsten Maximilian von Leuchtenberg-Romanow, 3/4-Platte eines unbekannten Daguerreotypisten, vermutlich Russland um 1850.


links:
Junger Gentleman mit Zylinder, englische Daguerreotypie (Ausschnitt)
im originalen Lederetui, 1/4-Platte,
um 1848.

Alle drei Daguerreotypien Sammlung Voigt

   
   
NACH OBEN
  3535